Appeltatenmajestät 1993

Klaudia Wicknig

Krönungstag: 12. September 1993

Appeltatenmajestät wurde Klaudia Wicknig durch den Wettbewerb „Kreatives Gestalten rund um den Apfel“. An ihrem Krönungstag wurde sie von der Apfelkönigin ins Alte Land eingeladen.

Im Zuge der Städtepartnerschaft mit Marcq-en-Barœul (Frankreich) hat sie als Appeltatenmajestät die Stadt Gladbeck repräsentiert.

Gemeinsam mit Ursula Delling und Kerstin Alpert hatte Klaudia Wicknig die Idee zum Apfelwaffelbacken, deren Erlös seit dieser Zeit einem sozialen Zweck in Gladbeck gespendet wird.

Nach der Krönung zur Gladbecker Appeltatenmajestät hat sie auch einen Kurs zum Bemalen von Stockschirmen geleitet und Gladbecker Damen zu individuell gestaltendem Regenschutz verholfen.

Doch sie hat nicht nur Stockschirme bemalt. Sie war eine begabte Künstlerin, vom Töpfern bis zur Malerei in Aquarell und Acryl. Seidentücher gestalten und auch Handarbeiten wie Häkeln und Stricken gingen ihr gut von der Hand. Das größte Kunstobjekt war die Gestaltung des Garagentors ihres Bruders. Ihre Liebe zur Nordsee spiegelte sich darin wider und so meinte man beim Betrachten, man wäre an der Küste.

Für Klaudia Wicknig war es ein einmaliges Erlebnis, mit der blumengeschmückten Kutsche von zu Hause abgeholt und zur feierlichen Krönung auf dem Rathausplatz gefahren zu werden. Der Empfang durch den Bürgermeister und die Freude der Festbesucher über ihre Krönung zu erleben blieb unvergessen. So war auch der 1. Preis – die massivgoldene Kette mit dem Apfelanhänger, gekrönt mit einem lupenreinen Brillanten – ihr wertvollstes Schmuckstück.

Ausgleichend – zusammenführend – lebensbejahend – unverfälscht - ECHT

Wichtig war Klaudia Wicknig immer die Harmonie in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie war stets für die Familie da, hat ihre Bedürfnisse hinten angestellt. Sie war Paradebeispiel einer Kämpferin und eines Stehaufmännchens.

Achtsam durchs Leben gehen und sich nicht zu verzetteln, war ihr Lebensmotto.

...................................... DANKE