Appeltatenfest seit 1989 - wie alles begann

1989... wie alles begann

Im Jahr 1989 wurde das historische Appeltatenfest aus dem 14. Jahrhundert – 1403 erstmals urkundlich erwähnt – neu belebt.

Der damalige Chef des Stadtarchivs Rainer Weichelt entdeckte dieses Volksfest im Archiv. Mit diesem Fund war es zu dieser Zeit möglich, einen verkaufsoffenen Sonntag zu installieren.

Der erste verkaufsoffene Sonntag in Gladbeck!

Bürgermeister Wolfgang Röken ließ in seinem Namen alle Kaufleute, Vereine und Verbände anschreiben. Die Historie des Appeltatenfestes und deren Bedeutung für die Stadt Gladbeck wurden beschrieben und um Ideen und Engagement für das Gelingen des Festes nachgefragt.

Auch Ulrike Rodewald - OPTIK Rodewald – erhielt dieses Schreiben. Zu einem historischen Fest gehört eine Königin, dachte sie. So wie im Märchen!

Appeltatenmajestät

Doch wie findet man eine Majestät in Gladbeck? Durch die Zeitung natürlich... und klopfte bei Erna-Johanna Fiebig / WAZ Redaktionsleiterin an. Diese war von der Idee sofort begeistert und meinte: „Appeltaten = Apfeltorte / Apfelkuchen – wir nehmen Frau Ina Berns-Hollinderbäumer, Hauswirtschaftsberaterin der RWE Energie-Beratung Gladbeck mit ins Boot“.

Wer hat das ausgefallenste Rezept und backt den leckersten Apfelkuchen?

Frau Fiebig bat die Leser der Zeitung um ihre besten Apfelkuchenrezepte und veröffentlichte diese an den Samstagen in der Wochenendausgabe. Die Leser probierten diese Rezepte aus und gaben ihr Votum an die Redaktion weiter.

Die Wochensieger und die Zweitplatzierten stellten ihre Appeltaten einer Jury vor, zu der außer den drei Initiatorinnen der Bäckermeister Hans-Jürgen Grabowski, Kulturamtsleiter Lothar Sikorski und Peter Breßer-Barnebeck, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit gehörten.

Die Entscheidung war nicht einfach. Die höchsten Punkte bekam die Apfel-Weincremetorte und deren Bäckerin Gudrun Dreischer wurde die erste Gladbecker Appeltatenmajestät.

Das Siegerrezept

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